BePartOfGreat

Stadterkundung als Suchspiel

Finde, was
deine Stadt
versteckt.

Zu jeder Sehenswürdigkeit gehören mehrere GreatPlaces — versteckte Orte, von denen aus man sie sieht. An jedem hängt ein echtes, physisches Abzeichen, das genau diese Sehenswürdigkeit zeigt. Kamera drauf, die App erkennt es, es gibt Punkte.

Am Wahrzeichen gibt es wenig. In der Seitengasse, im Innenhof, drei Meter hoch über einer Toreinfahrt: das Siebenfache. Und wer alle Blickwinkel auf eine Sehenswürdigkeit zusammenhat, bekommt die Punktsumme noch einmal.

In Entwicklung. iOS läuft, Android fehlt noch — noch kein Eintrag im App Store. Ehrlicher Stand der Dinge

Wie es geht

Drei Schritte. Der zweite ist der,
für den man losgeht.

  1. 1

    Die Karte zeigt Orte, nie Abzeichen

    Du siehst, wo etwas hängt, welche Sehenswürdigkeit das Abzeichen dort zeigt und wie viele Punkte zu holen sind. Wo genau am Ort es sitzt, steht nirgends — sonst wäre es Abholen und keine Suche.

  2. 2

    Suchen, mit offenen Augen

    Du weißt, wonach du suchst — ein Abzeichen in Handflächengröße mit dem Dom darauf. Du weißt nur nicht, wo: über einer Toreinfahrt, im Treppenaufgang, im Innenhof eines Cafés. Wer nicht weiterkommt, kauft einen Hinweis — der kostet Punkte.

  3. 3

    Kamera drauf

    Ein kurzer Schwenk um das Abzeichen, und es klickt. Die Erkennung läuft auf dem Gerät, ohne Ladebalken. Dein Foto wird nicht gespeichert und nicht übertragen — verglichen wird eine Zahlenreihe, aus der sich kein Bild zurückgewinnen lässt.

Die Karte

Jeder Ort, an dem
etwas hängt.

Dieselbe Karte wie in der App, nur ohne dich darauf — und über die ganze Welt, nicht nur über die Stadt, in der du gerade stehst. Zu jedem Ort steht, welche Sehenswürdigkeit das Abzeichen dort zeigt und wie viele Punkte zu holen sind. Wo genau am Ort es hängt, steht auch hier nicht — das ist die Suche.

Stadtplan des Regensburger Ausschnitts

Die bewegliche Weltkarte lädt ihre Kacheln von OpenStreetMap. Dabei erfährt OpenStreetMap deine IP-Adresse.

Was dabei übertragen wird

    Noch kein einziger.

    Im Katalog steht heute kein Ort. Diese Liste wird bei jeder Auslieferung frisch vom Server geholt — sie zeigt, was es gibt, und solange es nichts gibt, sagt sie das. Der Plan zeigt den Ausschnitt, in dem Phase 1 stattfindet: ein Stadtteil in Regensburg, 10 Orte, 20 Abzeichen.

    Ort anbieten

    Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.

    Das Abzeichen

    Handtellergroß, aus Keramik,
    und es zeigt den Dom.

    Wonach man sucht, ist kein Geheimnis — im Gegensatz dazu, wo es hängt. Das Abzeichen ist eine wetterfeste Platte mit genau der Sehenswürdigkeit, die man von diesem Ort aus sieht. Zu wissen, dass hier der Dom hängt, macht aus „such irgendwas“ ein „such den Dom“. Der Titel bleibt trotzdem verdeckt, bis du es gefunden hast.

    Ein Abzeichen von vorn, an einer Wand: oben die Motivfläche mit dem Regensburger Dom, unten die Signaturkachel des Künstlers
    Oben das Motiv, unten die Signaturkachel des Künstlers. Wer ein Abzeichen gefunden hat, weiß damit auch, von wem es ist.
    Größe
    Eine Handfläche, etwa 12 × 16 cm. Groß genug, dass die Kamera es aus drei Metern sicher erkennt, klein genug, dass man daran vorbeiläuft.
    Material
    Keramik- oder Mosaikkachel, kein Druck und kein Aufkleber. Wetterfest, über Jahrzehnte haltbar, ohne Werkzeug nicht abzulösen.
    Motiv
    Die Sehenswürdigkeit, die man von diesem Ort aus sieht — auf Kreis, Rechteck und Dreieck reduziert. Die Formensprache ist geteilt, die Silhouette gehört jedem Abzeichen allein. Genau das ist die Voraussetzung dafür, dass die Kamera sie sicher auseinanderhält.
    Wo
    Auf Augenhöhe bis drei Meter hoch, an Fassaden, in Durchgängen, Höfen und Treppenaufgängen — immer mit Erlaubnis des Eigentümers. Nie am Denkmal selbst.

    Ein Motiv je Sehenswürdigkeit.
    Ein Satz je Sehenswürdigkeit.

    Regensburger Dom
    Steinerne Brücke
    Walhalla
    Vierzylinder
    Oktoberfest
    Olympiaturm
    Kölner Dom
    Fernsehturm

    Das Motiv zeigt den Dom.
    Hängen tut es woanders.

    Hinge das Dom-Abzeichen am Dom, wäre der Fund fast nichts wert — und die App würde niemanden dorthin schicken, wo es sich lohnt. Deshalb sind Motiv und Standort entkoppelt: Das Abzeichen zeigt die Sehenswürdigkeit und hängt an einem unscheinbaren Ort, von dem aus man sie sehen kann. Man sammelt nicht Wahrzeichen ein, sondern die Blickwinkel, aus denen eine Stadt sie zeigt.

    Mit Erlaubnis,
    nicht heimlich.

    Kein Abzeichen wird ohne Zustimmung angebracht — nicht an Denkmälern, nicht an fremden Fassaden. Sie hängen bei Partnern: in Höfen, Durchgängen, Cafés, Werkstätten, Läden, an Fassaden mit Einverständnis der Eigentümer. Das löst vier Dinge gleichzeitig: Erlaubnis, Nachschub, Schutz vor Wetter und Diebstahl — und ein Abzeichen im Innenhof ist spielerisch ohnehin das interessantere.

    Punkte

    Zehn Punkte am Wahrzeichen.
    Fünfundsiebzig im Hinterhof.

    Zwei Achsen multiplizieren sich: wie bekannt der Ort ist, und wie schwer das Abzeichen dort zu entdecken ist. Faktor 7,5 zwischen dem leichtesten und dem schwersten Fund — genug Anreiz, die Innenstadt zu verlassen, ohne einfache Funde wertlos zu machen.

    Bekanntheit des Ortes

    Auffindbarkeit des Abzeichens

    29

    Punkte

    Grundwert
    10
    Abseits
    +8
    Versteckt
    +11

    Dieselbe Formel wie in der App, mit denselben Faktoren.

    • Erstfinder Wer ein Abzeichen zuerst findet, bekommt die Hälfte obendrauf. Jedes neue Abzeichen ist damit ein Ereignis.
    • Vollständigkeit Alle Abzeichen zu einer Sehenswürdigkeit: die Punktsumme dieses Satzes noch einmal. Weil so ein Satz über die ganze Stadt verteilt liegt, ist das mehr als ein Nachmittag.
    • Serie Funde an aufeinanderfolgenden Tagen, gedeckelt bei +25 %. Bewusst schwach — ein Spiel soll keine Pflicht werden.
    • Hinweise kosten Punkte, gestaffelt von vage bis Umgebungsfoto. Die einzige Punktesenke im Spiel.

    Der Unterschied

    Die Stadt spricht dich an,
    nicht umgekehrt.

    Sammel-Apps setzen voraus, dass man vorher recherchiert, wo etwas zu holen ist. Hier ist es andersherum: Kommst du an einem Ort vorbei, an dem für dich noch etwas offen ist, meldet sich das Telefon. Aus dem normalen Weg zur Arbeit wird eine Gelegenheit.

    Damit das nicht nervt, ist die Meldung streng gefiltert: nur Orte mit offenen Abzeichen, höchstens drei am Tag, Ruhezeiten, pro Ort nur selten — und keine Meldung, wenn du gerade im Zug sitzt und ohnehin nichts einlösen kannst.

    Tageslimit, Ort-Sperre und Ruhezeit sind Vorgabe, nicht Gesetz: Sie stehen in den Einstellungen. Wer täglich durch die halbe Stadt läuft, will mehr als drei; wer nachts arbeitet, hat seine Ruhezeit mittags. Und wer gar nichts will, schaltet es hier ab statt in iOS, wo „aus“ endgültig ist und die App nie wieder fragen darf.

    Mitmachen

    Ohne Künstler und ohne Orte
    ist das hier eine leere Karte.

    Für Künstlerinnen und Künstler

    Ein Revier, und ein Publikum, das gezielt nach dir sucht.

    • Ein Stadtteil oder eine Handvoll Orte als eigenes Revier
    • Eigenes Profil in der App, das bei jedem Fund eines deiner Abzeichen aufscheint, mit Verlinkung auf Shop oder Instagram
    • Die Künstler-Sammlung als Spielmechanik: Leute laufen deinen Abzeichen stadtweit nach
    • Freie Gestaltung innerhalb eines Formats — Größenklassen, Trägermaterial, Signaturkachel
    Schreib mir

    Für Orte und Partner

    Ein Grund, bei dir hereinzuschauen.

    • Cafés, Buchläden, Galerien, Werkstätten, kleine Museen: Leute kommen vorbei, weil bei dir ein Abzeichen hängt
    • Hauseigentümer und Genossenschaften für Fassaden, Höfe und Durchgänge
    • Stadtmarketing und Kulturämter: Besucher aus der überlaufenen Innenstadt in andere Viertel lenken
    • Kein Eingriff in die Substanz, jederzeit rückbaubar, schriftliche Vereinbarung
    Ort anbieten

    Stand

    Was läuft, und was nicht.

    Die App ist auf dem iPhone spielbar, lokal auf dem Gerät. Es gibt keinen App-Store-Eintrag, keine Anmeldung und keinen Newsletter. Diese Liste bleibt ehrlich, auch wenn sie unfertig aussieht.

    • Karte mit GreatPlaces
    • Kamera-Erkennung auf iOS, an echten Entwürfen gemessen
    • Punktesystem samt Boni und Hinweisen
    • Sehenswürdigkeiten als eigene Sätze, mit Vollständigkeits-Bonus
    • Benachrichtigung bei Annäherung, in den Einstellungen regelbar
    • Kurator-Werkzeug: Orte, Abzeichen, Einlernen vor Ort
    • Server: API, Schema, Betrieb stehen
    • Kamera-Erkennung auf Android
    • App und Server reden noch nicht miteinander
    • Zwischenstufen beim Vollständigkeits-Bonus — fünf Funde lang passiert heute nichts, dann alles auf einmal
    • Rechtsangaben in Impressum, Datenschutz, Nutzungsbedingungen
    • Echte Abzeichen echter Künstler an echten Orten. Deshalb ist die Karte oben leer.
    1. Phase 1

      Ein Stadtteil. 10 Orte, 20 Abzeichen, 3 bis 5 Künstler. Keine Bestenlisten, keine Freunde, kein Social. Die eine Frage, die Phase 1 beantworten muss: Läuft jemand wegen einer Benachrichtigung wirklich einen Umweg?

    2. Phase 2

      Bestenlisten pro Stadt und Viertel, ausgebaute Künstlerprofile, dynamische Bewertung der Orte — ein Geheimtipp, an dem plötzlich alle sind, wertet automatisch ab. Und die zweite Stadt.

    3. Phase 3

      Nutzer schlagen Orte vor, kuratierte Routen, Kooperationen mit Stadtmarketing, saisonale und temporäre Abzeichen.